Neu erschienen: Elisabeth Cheauré, Das „russische“ Freiburg. Ein spannend erzählter und reich bebilderter Band für Freunde der russisch-deutschen Kultur.

 

Elisabeth Cheauré
Das „russische“ Freiburg.
Menschen – Orte – Spuren
Freiburg: Rombach-Verlag 2020
(461 Seiten mit zahlreichen Abbildungen)
34 €

Aus der Ankündigung des Zwetajewa-Zentrums:

Spannend erzählt und reich bebildert präsentiert das Buch (mit Gastbeiträgen von Marie-Luise Bott, Heiko Haumann, Peter Kalchthaler, Karin van Mourik und Natalia Barannikova) zum ersten Mal vergangene und gegenwärtige „russische“ Spuren in Freiburg – mit neuen Erkenntnissen zur Geschichte der Stadt und ihrer internationalen Vernetzung.

Denn Freiburg und Russland haben eine facettenreiche gemeinsame Geschichte: Einst war ein russischer Zar in Freiburg, die Firma Welte verbreitete weltweit russische Musik und der erste deutsche Passionsfilm wurde unter russischer Regie in Freiburg gedreht. Und auch das legendäre Colombischlössle und das Münster hängen mit Russland zusammen. Viele junge Menschen aus dem Russischen Reich studierten an der Freiburger Universität und seit 1930 existiert der legendäre Russische Chor in der Stadt. Ein dunkles historisches Kapitel sind die Schicksale sowjetischer Menschen, die während des 2. Weltkrieges in Freiburger Betrieben zur Arbeit gezwungen wurden. Und dies sind nur einige von vielen Themen, die in dem Buch behandelt werden.

Wir möchten Sie gerne einladen, die Entdeckungsreise, die Frau Cheauré in den letzten vier Jahren unternommen hat, nun in Muße nachzuvollziehen – und bald auch in Realität, denn Ihr Zwetajewa-Zentrum wird auch entsprechende „russische“ Stadtführungen anbieten. Wir hoffen, dass wir einen kleinen Teil unserer Arbeit vorab schon im digitalen Modus präsentieren können.

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