Steilwand mit Schweizer Plakatkunst. Im Literaturhaus gibt es ab Sonntag eine Ausstellung zu sehen, die zeigt, wie vielfältig mit der Beziehung von Wort und Bild gespielt werden kann.

Bild: Patrik Schulz

Riesige und kleine, historische und aktuelle Plakate staffeln sich wie Schieferplatten bis zur Decke. Jedes kann einzeln und im Detail angesehen, aber auch als Teil eines Ganzen betrachtet werden. Die wichtigsten Informationen finden sich auf der Rückseite jedes Objektes. Umrundet man die Steilwand, gibt es einen „Gipfel“ zu entdecken, unter anderem mit einschlägigen Büchern, zusammengestellt von der Buchhandlung Klingberg. Dahinter bergen zwei begehbare Litfaßsäulen weitere Objekte, zur Luzerner Plakatkunst und zum Projekt „Swiss Style Now“.

Bild: Patrik Schulz

Nach der Ausstellung zur Schweizer Schriftkunst vor einem Jahr ist die Plakatausstellung „Poesie im Weltformat“ die zweite Station einer dreiteiligen Serie, die mit den „schönsten Schweizer Büchern“ im Winter 2020 enden soll. Realisiert wurde das Projekt von Kuratorin Katharina Knüppel und Szenograf Jens Burde. Der Eintritt ist frei.

Am 15. September, 14 Uhr lädt das Literaturhaus zur Vernissage der zehntägigen Schau, mit einem Vortrag von Bettina Richter vom Museum für Gestaltung Zürich und einer Werkschau des Grafikers Erik Brechbühl. Für Kinder sind die Siebdruckwerkstatt und der Freileser-Kiosk vor Ort. Raclette und Toblerone-Eis vervollständigen das „Swiss Feeling“. Ab 18 Uhr macht man sich auf zum „Poster Walk“ über den Freiburger Kunstverein zum Pförtnerhaus. Auch ein „Wilder Freitag“ (für Kinder ab 5) mit Illustratorin Alice Kolb und Dichter Raphael Urweider widmet sich dem Ausstellungsthema. Am 27. September endet die Ausstellung mit der Versteigerung ausgestellter Plakate.

Weitere Informationen: http://www.literaturhaus-freiburg.de/

Bild: Patrik Schulz

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