Judith Schalansky liest aus „Marmor, Quecksilber, Nebel“ und spricht mit der Literaturkritikerin Jutta Person. Am 5. Mai im Literaturhaus Freiburg.

Judith Schalansky: Marmor, Quecksilber, Nebel

Lesung und Gespräch mit Jutta Person in der Reihe „Kompass: 8 Visionen“

Am Anfang steht kein weißes Blatt, sondern ein weißer Block: 17 Tonnen massiver Marmor. Diesem Ungetüm, gesichtet auf einer Fähre vor der Insel Thassos, folgt Judith Schalansky auf eine Fährte in Steinbrüche und Bildhauerei-Ateliers, durch die dunkle, oft gewalttätige Geschichte von Materialgewinnung und Weltaneignung. Ein Workshop an der Kunsthochschule von Guadalajara wiederum gerät zu einer tollkühn-quecksilbrigen Performance als Apologetin der Buchkultur. Und eine lang zurückliegende Besteigung des nebelverhangenen Brocken verdichtet sich zu einer Enzyklopädie der Undurchsichtigkeit.
Über ihre drei Expeditionen (Suhrkamp, 2026) spricht die vielfach ausgezeichnete Autorin und Herausgeberin der wunderbaren „Naturkunden“ (Matthes & Seitz) mit Literaturkritikerin Jutta Person. Über die Bedingungen des Lebens und Schreibens auf unserem bedrohten Planeten, die Substanz von Weltentwürfen und Erhellendes im Ungewissen.

Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de

Datum: 05.05.2026, 19:30 Uhr
Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
Eintritt: 11/7 Euro

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