Veranstaltungen

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Mrz
1
Fr
Alles kann passieren! Ein Polittheater @ Literaturhaus
Mrz 1 um 19:30

Szenische Lesung und Diskussion mit Florian Klenk

An der Sprache könnt ihr sie erkennen: Die Textcollage „Alles kann passieren!“ (Zsolnay, 2018) trägt im Titel eine bedrohliche Verheißung Viktor Orbans – und führt ins Universum der rechten Populisten Europas. Nach einer Idee von Florian Klenk, Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung Falter, hat der Schriftsteller Doron Rabinovici aus Statements von Matteo Salvini, Herbert Kickl, Jaroslaw Kaczynski, Heinz-Christian Strache und Viktor Orban ein Mosaik zusammengestellt.

Es sind verführerische Reden. Sie beschwören eine nationale Vergangenheit, die vor den Wogen der Globalisierung schützen soll. Einerseits. Und dann ist, andererseits, der blanke Hass zu hören. Dieser „Stimmenorkan gegen die offene Gesellschaft“ erklingt still und konzentriert, gelesen von Schauspieler*innen des Theater im Marienbad. Im Anschluss spricht Florian Klenk mit Bettina Schulte (Badische Zeitung) über theatralische Politik und politisches Theater.

Mitveranstalter: Theater im Marienbad (im Rahmen der Produktion „Jugend ohne Gott“, 23.02.–03.03.), Buchhandlung jos fritz, in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Datum: 01.03.2019, 19:30 Uhr
Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
Eintritt: 9/6 Euro

Mrz
2
Sa
Schreibgruppe: Hirnverbrannt @ Eis-Café Capri
Mrz 2 um 16:00
Hirnverbrannt! Ganz unserem Titel gemäß interessieren wir uns nicht für Schreib-Coachings, formvollendete Elfchen oder den schillerndsten Text. Vor allem geht es uns ums Experimentieren, den Ideentausch und kreative Schreibaktionen. Am Ende steht nicht der beste, sondern der eigenste Text. Als frisches Format sind wir für Wünsche offen und richten uns gerne nach euren Interessen. Ohne Kommerz, Hierarchien und Einschränkungen wollen wir ein Forum für direktes, freies, hirnverbranntes Schreiben sein. Man darf uns also ruhig radikal nennen.
Unsere Treffen finden alle zwei Wochen samstags um 16 Uhr im Eis-Café Capri statt (Gerberau 30). Disclaimer: Dies ist keine Kooperationsveranstaltung mit dem Café, sondern ein privates, unkommerzielles Treffen für Schreibinteressierte.
Wer (unverbindlich) mitmachen will, der schreibt an: hirnverbrannt@gmx.de
Mrz
6
Mi
Vorlesestunden für Kinder @ Stadtbibliothek Freiburg, Hauptstelle
Mrz 6 um 16:00

Unsere Vorlesepatin liest für Kinder von 3 bis 5 Jahren lustige und spannende Bilderbücher vor.
Hauptstelle, Münsterplatz 17, Kinderbibliothek

Die ½ Vorlesestunde @ Stadtteilbibliothek Haslach
Mrz 6 um 17:00

Unsere Vorlesepatinnen lesen für Mädchen und Jungen ab 3 Jahren Bilderbücher vor, die sich die Kinder wünschen.
Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10

Mrz
11
Mo
Bilderbuchkino „Und dann ist Frühling“ @ Stadtteilbibliothek Haslach
Mrz 11 um 16:00

Für Kinder ab 4 Jahren lesen wir die Geschichten und zeigen die Bilder auf großer Leinwand:
Der kleine Junge und sein Hund haben das schmutzige Braun satt, das der lange Winter hinterlassen hat. Sehnsüchtig legen sie Samen in die Erde und hoffen. Sie warten eine Woche und noch viel länger, warten den Regen ab, bis endlich an einem sonnigen Tag das langersehnte Grün zu sehen ist.
Anschließend wird gemeinsam gemalt.
Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2

Mrz
12
Di
Frühlingszeit – Vorlesezeit @ Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld
Mrz 12 um 16:00

Unsere Vorlesepatin Marion Ernst erzählt für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige, spannende oder auch nachdenkliche Geschichten.
Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2

Matthias Nawrat: Der traurige Gast @ Buchhandlung Schwarz
Mrz 12 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Jens Steiner

Der dritte Roman von Matthias Nawrat führt in den Winter des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. „Der traurige Gast“ (Rowohlt, 2019) durchstreift die prekäre Nachbarschaft, mit wachsender Beunruhigung. Er sitzt im Souterrain, bei Dariusz, der einmal Chirurg war und einen Sohn hatte, der in Südamerika ertrank. Er trifft Karsten, einen früheren Studienkollegen, und die alte polnische Architektin Dorota, deren intellektuelle Energie auf ihn genauso verwirrend wie ansteckend wirkt. Nach seinem Schelmenroman „Die vielen Tode unseres Opas Jurek“ und dem für den Deutschen Buchpreis nominierten „Unternehmer“, der in den Breisgau führt, legt Nawrat neue Prosa als Selbst- und Weltbefragung von großer erzählerischer Intensität vor.

Am Vormittag kommt der Adelbert-von-Chamisso-Förderpreisträger im Literaturhaus mit Schüler*innen für einen Workshop zusammen. Am Abend trifft er seinen Schriftstellerkollegen Jens Steiner zu Lesung und Gespräch in der Buchhandlung Schwarz.

Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz

Datum: 12.03.2019, 19:30 Uhr
Ort: Buchhandlung Schwarz, Günterstalstraße 44
Eintritt: 9/6 Euro

Mrz
13
Mi
Vorlesestunde @ Stadtteilbibliothek Mooswald
Mrz 13 um 15:30

Unsere Vorlesepatin Beate Düe liest für kleine Zuhörende ab 3 Jahren spannende und unterhaltsame Geschichten.
Stadtteilbibliothek Mooswald, Falkenbergerstr. 21

Die ½ Vorlesestunde @ Stadtteilbibliothek Haslach
Mrz 13 um 17:00

Unsere Vorlesepatinnen lesen für Mädchen und Jungen ab 3 Jahren Bilderbücher vor, die sich die Kinder wünschen.
Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10

Kunstbuch-Präsentation: Dirk Sommer @ Buchhandlung Rombach
Mrz 13 um 20:00

Sellia. Notizen – Zeichnungen – Malerei

13. März 2019, 20 Uhr

Buchhandlung Rombach Freiburg

Eintritt frei

In  Kooperation mit: modo Verlag, Freiburg i. Br.

Mit Texten von Hans-Joachim Müller und Dirk Sommer, Fotografien von Bernhard Strauss.

Gemeinsam mit dem Künstler Dirk Sommer lässt sich der lesende Betrachter auf einen Ort ein: Sellia – ein 240-Seelen-Dorf auf der griechischen Insel Kreta. Sommer erzählt in tagebuchartigen Einträgen, Gedanken und Ideen-Fragmenten vom Da-Sein. Belebt von Stimmungen, Gerüchen, Geschmäckern, und Geräuschen, schildert er Begegnungen mit Kultur, Religion, Tod, Raki, Traditionen, Mentalität, Menschen. Die Einfachheit des kretisch Alltäglichen erscheint mit ganz eigener Qualität und Geschwindigkeit zwischen Sonne-auf-den-Bauch-scheinen-lassen und dörfischen Festen. Einlassen mit Dirk Sommer heißt: Da sein, geschehen lassen, sich in den Fluss begeben und im Treiben ankommen. Seine abgebildeten farbigen Zeichnungen, die mit seinem vor-Ort-Sein entstehen, halten sich im Abstrakten. Mit gestischem Strich werden sie nur punktuell figürlich und setzen Fixpunkte in der Erzählung des Bildflusses – auf ihre Art sind die Zeichnungen genauso unterwegs, wie Sommer selbst.

Erweitert wird der Blick auf das kretische Dorf durch ein in die Publikation eingelegtes Heft mit Fotografien von Bernhard Strauss, das Sommers Protagonisten in Schwarz-Weiß-Porträts zu konkreten Persönlichkeiten werden lässt.

Dirk Sommer wurde in Darmstadt geboren und wuchs in Düsseldorf und Meerbusch am Niederrhein auf, wo er auch sein Abitur machte. Bis 1981 studierte er Kunst, Kunsterziehung und Germanistik in Düsseldorf und Freiburg. Seit 1982 ist Dirk Sommer in zahlreichen Ausstellungen u.a. in Düsseldorf, Freiburg, Karlsruhe, Frankfurt, Mannheim, New York, Chicago vertreten. Neben regelmäßigen Aufenthalten in den USA und Mexiko, hat er seit 2014 ein Atelier in Sellia, Kreta.

Hans-Joachim Müller, 1947 in Stuttgart geboren, studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Freiburg, in den 1980er Jahren Kunstkritiker im Feuilleton der „Zeit“, zuletzt Feuilletonchef der „Basler Zeitung“. Lebt heute als freier Autor in Freiburg i. Br. und in Süditalien.