Veranstaltungen

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Mai
6
Mo
Montag, 6.5., 16 Uhr Bilderbuchkino „Die verflixten sieben Geißlein“ @ Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld
Mai 6 um 16:00

Für Kinder ab 4 Jahren lesen wir die Geschichten und zeigen die Bilder auf großer Leinwand: Der Wolf will die sieben Geißlein fressen, doch das Haus der Ziege ist so unordentlich, dass er die Kleinen nicht finden kann. Also fängt er an, Ordnung in das wimmelige Durcheinander zu bringen.
Anschließend wird gemeinsam gemalt.
Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2

Mai
7
Di
Frühlingszeit – Vorlesezeit @ Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld
Mai 7 um 16:00

Unsere Vorlesepatin Marion Ernst erzählt für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige, spannende oder auch nachdenkliche Geschichten.
Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2

Mai
8
Mi
Vorlesestunden für Kinder @ Stadtbibliothek Freiburg, Hauptstelle
Mai 8 um 16:00

Unsere Vorlesepatin liest für Kinder von 3 bis 5 Jahren lustige und spannende Bilderbücher vor.
Hauptstelle, Münsterplatz 17, Kinderbibliothek

Die ½ Vorlesestunde: @ Stadtteilbibliothek Haslach
Mai 8 um 17:00

Unsere Vorlesepatinnen lesen für Mädchen und Jungen ab 3 Jahren Bilderbücher vor, die sich die Kinder wünschen.
Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10

Lesung: Barbara Honigmann, „Georg“ @ Literaturhaus
Mai 8 um 19:30

Lesung und Gespräch mit Werner Witt

Barbara Honigmann erweitert ihr preisgekröntes Werk als Chronistin des Alltags um ein weiteres Kapitel ihrer Familiengeschichte: „Georg“ (Hanser, 2019) führt auf den Spuren ihres Vaters um die halbe Welt. Herkunft aus Frankfurt, dann Paris-London-Berlin, dazwischen Internierung in Kanada, nach der Emigration der Weg in die DDR. Doch überall bleibt Georg ein Fremder: „… so war er für die Engländer ein Deutscher geblieben, aber für die Deutschen ein Jude. Für die Genossen war er zu bürgerlich, nie über Hermann Hesse hinausgekommen. Für die richtigen Bürger war er zu bohèmehaft …“

Wie schon in „Ein Kapitel aus meinem Leben“ (2004) oder „Chronik meiner Straße“ (2015) wählt Honigmann die kleine Form für ihre Erzählung, spürt im Wechsel der Tonarten den Widersprüchen der schillernden Figur Georgs nach: Kosmopolit aus freien Stücken und wider Willen, Bohemien, Exilant, Spion, Jude, Sozialist – und Vater: „Er hatte Orte, Adressen und Ehen aneinandergereiht und außer seinen beiden Töchtern und den Bata-Schuhen nichts besessen.“

Mitveranstalter: Buchhandlung zum Wetzstein

Datum: 08.05.2019, 19:30 Uhr
Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
Eintritt: 9/6 Euro

Mai
9
Do
Lesung: Anselm Oelze, Wallace @ Buchhandlung Rombach
Mai 9 um 20:00

Frühjahr 1858: Ein Brief verlässt eine kleine Insel in den Molukken. Sein Inhalt: ein Aufsatz über den Ursprung der Arten. Kaum ein Jahr später sorgt die Schrift für Aufsehen und wird bekannt als Theorie der Evolution. Doch nicht der Verfasser des Briefes, der Artensammler Alfred Russel Wallace, erntet den Ruhm dafür, sondern sein Empfänger, der Naturforscher Charles Darwin. Von Wallace bleibt lediglich eine nach ihm benannte Trennlinie der Arten im Malaiischen Archipel. 150 Jahre später stößt der Museumsnachtwächter Albrecht Bromberg auf das Schicksal des vergessenen Wallace. Er begibt sich auf seine Spuren und je länger er mit Wallace unterwegs ist, desto mehr zweifelt Bromberg an, ob alles so bleiben muss, wie es ist. Er fasst einen Plan, der endlich denjenigen ins Licht rücken soll, der bisher im Dunkeln war, und erkennt: Geschichte wird nicht gemacht, sondern geschrieben.
Mit seinem Debüt ist Anselm Oelze ein philosophischer Abenteuerroman gelungen, ein literarisches Denkmal für die Außenseiter des Lebens und der Geschichte.

Anselm Oelze, geboren in Erfurt, studierte Philosophie, Politikwissenschaft und Philosophical Theology in Freiburg und Oxford. Nach seiner Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin forschte er an der Universität Helsinki. Derzeit lehrt er am Lehrstuhl für spätantike und arabische Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und lebt mit seiner Familie in Leipzig. Wallace ist sein erster Roman, mit dem er bereits für den Debütpreis der lit.COLOGNE 2019 nominiert wurde.

Kartenvorverkauf in der Buchhandlung Rombach

Mai
10
Fr
zwischen/miete: Enis Maci @ wird zeitnah bekannt gegeben
Mai 10 um 20:00

Junge Literatur in WGs

Wie könnte Widerstand heute aussehen? Enis Maci zieht eine Linie von Jeanne d’Arc über Sophie Scholl zu den albanischen Schwurjungfrauen. Sie entlarvt die medialen Strategien der Identitären als Travestie, befragt Muttersprache und Herkunft, reist nach Walhalla und blickt dort auf die Büste der in Auschwitz ermordeten Nonne Edith Stein. Sie verweilt in den sozialen Randzonen und zeigt ein dichtes Panorama europäischer Gegenwart. Das Außerordentliche überkreuzt sich in ihrem Essayband „Eiscafé Europa“ (Suhrkamp, 2018) mit dem Alltäglichen, das Private mit dem Politischen.

Enis Maci, geboren 1993 in Gelsenkirchen, hat in Leipzig und London studiert. Neben Essays schreibt sie Theatertexte und ist in der Spielzeit 18/19 Hausautorin am Nationaltheater Mannheim. Nach Freiburg kommt sie für einen Abend zur „zwischen/miete“. Die Reihe verwandelt WG-Küchen in literarische Salons: Abendgesellschaften auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete

Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

Datum: 10.05.2019, 20:00 Uhr
Ort: WG wird zeitnah hier bekannt gegeben
Eintritt: 5 Euro
(inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)

Mai
14
Di
Frühlingszeit – Vorlesezeit @ Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld
Mai 14 um 16:00

Unsere Vorlesepatin Marion Ernst erzählt für Kinder von 3 bis 6 Jahren lustige, spannende oder auch nachdenkliche Geschichten.
Kinder- und Jugendmediothek Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2

Kenah Cusanit : Babel @ Archäologische Sammlung der Universität
Mai 14 um 19:30

Lesung und Gespräch

1913, unweit von Bagdad. Der Archäologe Robert Koldewey ist mit einer Blinddarmentzündung ans Bett gefesselt. Die Probleme sind menschlich, die Aufgabe biblisch: die Ausgrabung Babylons. Zwischen Orient und Okzident, Euphrat und Spree, zwischen Schrift und Bild, Wissenschaft und Kunst verwebt die Essayistin, Lyrikerin und Altorientalistin Kenah Cusanit Fäden, die sich bis in die gegenwärtige Diskussion um kulturelle Enteignung ziehen: Die von Koldewey aus der Wiege der Zivilisation gehobenen Schätze zieren heute das Berliner Pergamonmuseum.

Cusanits Debüt „Babel“ (Hanser, 2019) ist Zeitgeschichte und Abenteuerroman, ein Jahrtausendstoff auf 270 Seiten: „Es steht einsam und hoch wie ein babylonischer Turm in der Wüste der Gegenwartsliteratur und flirrt und flimmert wie eine Fata Morgana.“ (Badische Zeitung) In Freiburg liest die Autorin in der Archäologischen Sammlung, umgeben von originalen Fundstücken aus dem Jupiter-Heiligtum in Baalbek, das Koldewey 1899 besuchte.

Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz, Archäologische Sammlung der Universität Freiburg

Datum: 14.05.2019, 19:30 Uhr
Ort: Archäologische Sammlung der Universität Freiburg im Herderbau, Habsburgerstraße 114
Eintritt: 9/6 Euro (empfohlene Spende)

Mai
15
Mi
Die ½ Vorlesestunde: @ Stadtteilbibliothek Haslach
Mai 15 um 17:00

Unsere Vorlesepatinnen lesen für Mädchen und Jungen ab 3 Jahren Bilderbücher vor, die sich die Kinder wünschen.
Stadtteilbibliothek Haslach, Staudingerstr. 10