{"id":5261,"date":"2023-01-26T10:18:12","date_gmt":"2023-01-26T09:18:12","guid":{"rendered":"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/?p=5261"},"modified":"2023-01-26T10:18:12","modified_gmt":"2023-01-26T09:18:12","slug":"lesetipp-von-autor-thomas-berger-der-roman-saling-aus-dem-wald-von-sylvia-schmieder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/?p=5261","title":{"rendered":"Lesetipp von Autor Thomas Berger: Der Roman &#8222;Saling aus dem Wald&#8220; von Sylvia Schmieder."},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_4573\" style=\"width: 204px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-4573\" class=\"size-medium wp-image-4573\" src=\"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/K_Cover-Saling-9783946112709-194x300.jpg\" alt=\"\" width=\"194\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/K_Cover-Saling-9783946112709-194x300.jpg 194w, https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/K_Cover-Saling-9783946112709-600x929.jpg 600w, https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/K_Cover-Saling-9783946112709.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px\" \/><p id=\"caption-attachment-4573\" class=\"wp-caption-text\">edition federleicht, Frankfurt\/Main, ISBN 978-3-946112-70-9<\/p><\/div>\n<p>LITERATUR ALS KUNST DES OFFENEN<br \/>\nThomas Berger \u00fcber den Roman <em>Saling aus dem Wald<\/em> von Sylvia Schmieder<\/p>\n<p>Gleich die ersten S\u00e4tze des Romans <em>Saling aus dem Wald<\/em> von Sylvia Schmieder, erschienen 2021 im Verlag edition federleicht, locken die Leser in eine geheimnisvolle Sph\u00e4re: Ein h\u00f6chst seltsames Wesen erf\u00e4hrt in unbestimmter waldiger Gegend eine dreimalige (!) Geburt, wird von der Pflanzenwelt freudig begr\u00fc\u00dft und gefeiert. \u201eDann nannten sie ihn Saling. Warum auch immer.\u201c (9) Wer oder was der solcherma\u00dfen Bezeichnete ist, der grammatikalisch im Maskulinum erscheint, bleibt im Ungef\u00e4hren: \u201emehr alles als nichts\u201c (9). Entsprechend vage andeutend ist das Coverbild gestaltet, eine Radierung der in Norddeutschland lebenden K\u00fcnstlerin O\u2019Liese: Es k\u00f6nnte sich bei dem Ausschnitt eines Waldes um die Bezugnahme auf die Herkunft Salings \u201eaus schwerer Erde, am eisig gurgelnden Bach\u201c (9) handeln.<br \/>\nAn \u00dcberraschungen und Sonderbarkeiten ist das Buch der in Freiburg lebenden Autorin reich. So lesen wir beispielsweise, dass Saling sich gern von T\u00e4ublingen, Kresse und Wasser ern\u00e4hrt, sich aber auch andere an ihm g\u00fctlich tun, etwa Igel und Rehe, was die Erz\u00e4hlerin so kommentiert: \u201eSaling hatte seinen Spa\u00df, obwohl es wehtat.\u201c (10) Auf so g\u00e4nzlich unvermutete Weise geht es gewisserma\u00dfen Schlag auf Schlag weiter. Wir lesen, dass sich Saling verwandeln kann, und zwar mehrfach. Bei Gefahr durch Wildschweine wird er vor\u00fcbergehend zu einer Flechte, so dass er sich in den Rillenrinden eines Kastanienbaumes zu bergen vermag. Das Zusammenhalten in der Natur klingt als Thema an: Saling glaubt, \u201eetwas wie ein Kastanienlachen zu h\u00f6ren.\u201c (10) Er begreift seine Verwandlungsbegabung als \u201eLiebe\u201c (11) und nutzt sie freudig, wird liebend zu einem Farn, einer Schnecke, einer Birke, einem Ameisenbau.<br \/>\nEines Tages sieht er Menschen, h\u00f6rt, wie sich die Spazierg\u00e4nger unterhalten. R\u00e4tselhaft hei\u00dft es: \u201eIhre W\u00f6rter und S\u00e4tze fand er in sich vor, nachdem er ihnen lange genug zugeh\u00f6rt hatte.\u201c (13) Als Waldwesen wei\u00df er nichts von menschlichen Behausungen. Er will die in ihm sich ausbreitenden Gedanken an die Menschen und ihre Lebensweise absch\u00fctteln, aber es gelingt ihm nicht. Sie setzen sich \u201emit kurzen, starken Wurzeln von innen \u00fcberall fest\u201c (15) \u0336 \u201eEfeu\u201c ist denn auch das erste der zweiundzwanzig Kapitel des Bandes betitelt.<br \/>\nSalings Verwandlungen r\u00fchren von seiner geduldigen Einf\u00fchlsamkeit her. Als Amsel macht er sich zu den Menschen auf. Doch wie ist er zu einer Schwarzdrossel geworden? \u201eErst legte er sich zu den alten Amseln in die warmstaubige Erde, spreizte wie sie alle Glieder, blinzelte an denselben Lichtpunkten entlang wie sie. Dann h\u00fcpfte er hinter ihnen her. Er warf das Laub herum und pickte, federte vom Boden hoch, vom Ast hinab, hinauf, hinunter, wieder hinauf.\u201c (14)<br \/>\nZun\u00e4chst begegnet Amsel-Saling einem Jungen und einer \u00e4lteren Frau, die an einer Bushaltestelle warten. Nun wird er zu einem Menschen, genauer: zu einer Frau, wiederum durch hingebungsvolle Beobachtung. \u201eEr sah sich alles genau an. Ihre dunkelroten, struppigen Haare. Ihren rosa Mund. Die Nasenl\u00f6cher. Ihr Gesicht war viel heller und faltiger als das des Jungen. Von den Schultern bis auf die Knie trug sie ein gr\u00fcnes Kleid, und die nussharten Schuhe gl\u00e4nzten blauschwarz.\u201c (16\/17)<br \/>\nIn der Menschwelt lernt er ihm v\u00f6llig unbekannte Dinge kennen, zum Beispiel \u201eGewitterschw\u00e4rme aus Ger\u00e4uschen, Ger\u00fcchen, Farben, Bewegungen\u201c (16). Es dauert nicht lange, bis wir merken, dass es sich trotz des m\u00e4rchenhaft anmutenden Charakters des Buches um einen Gegenwartsroman handelt: Handy (17), Notebook (39), Computerspiel (40), Corona (47), Hartz vier (48), SMS (59), wei\u00dfe Schutzmaske (56), Smoothies (100), Laptop (127), Sozialticket (149), Facebook und Twitter (155), Pandemie (160), Smartphones (163), Internet (164), SUV (171).<br \/>\nAuch wenn er interessiert alles Neue beobachtet und sich darauf freut, bei seiner R\u00fcckkehr in den Wald \u201evon den Menschen zu berichten\u201c (19), sind die Eindr\u00fccke, die der Protagonist empf\u00e4ngt doch ambivalent: \u201eImmer wieder zog etwas Salings Blick an und stie\u00df ihn wieder ab, bevor er irgendetwas verstanden hatte.\u201c (20) Wird er in der Menschenwelt heimisch werden? Fr\u00fch sehnt er sich nach dem Wald zur\u00fcck, doch er kennt den Weg dorthin nicht. Und da ist noch etwas: \u201eDer Wald fing damals schon an, auf ihn zu warten.\u201c (22) Dies ist erneut ein Hinweis auf die Zusammengeh\u00f6rigkeit von Saling und Wald.<br \/>\nBald verl\u00e4sst er seine frauliche Gestalt. Er trifft auf einen verzweifelten Mann, der sich anschickt, Suizid zu begehen. Verwundert ruft der Mann aus: \u201eWas bist du f\u00fcr einer, um Himmels willen!\u201c (27) Saling fragt ihn nach dem Weg zur\u00fcck in den Wald. Doch dieser vom Leben Ersch\u00f6pfte vermag ihm lediglich die Richtung zu weisen.<br \/>\nSaling f\u00fchlt sich fremd unter den Menschen, und auch ihnen erscheint er zutiefst absonderlich. Auf vielfache Weise bedr\u00e4ngen sie ihn. Einige wollen Fotos machen, eine Journalistin will wissen, ob man ihn als \u201eetwas Au\u00dfermenschliches\u201c (75) bezeichnen k\u00f6nne und ob es sich bei den von ihm behaupteten Verwandlungen um \u201edie Fantasien eines Scharlatans\u201c (76) handele. Sie setzt ihn mit Fragen unter Druck, die auch manchen Leserinnen und Lesern des Romans durch den Kopf gehen m\u00f6gen: \u201eEin Fake? Ein inszeniertes, intelligent kalkuliertes Spiel mit uralten Mythen? Mit der Sehnsucht nach dem Aufgehobensein im Scho\u00df von Mutter Natur?\u201c (76) Saling antwortet nicht. Wir befinden uns im zehnten Kapitel des Buches, also ungef\u00e4hr in der Mitte. Es ist, als ber\u00fchrten sich hier gleichsam Phantasie und Realit\u00e4t, die Sph\u00e4re des Wundersamen und die der Tatsachen. Wenige Seiten zuvor sinniert der Protagonist selbst: \u201eVielleicht dachte sich sein verr\u00fcckter Salingkopf alles nur aus, was er sah, wirklich alle seine Erlebnisse und auch, dass er sich verwandeln konnte.\u201c (73) Sogleich folgt jedoch die interessante Aussage: \u201eAber wenn er sich nicht verwandeln konnte, war er nicht mehr der, der er war. Dann konnte er nichts, konnte sich nicht einmal selbst ausdenken \u2013 oder?\u201c (73)<br \/>\nEs d\u00fcrfte sich bei diesem Kapitel um das Zentrum des Romans handeln, welches das gesamte bisherige und nachfolgende Geschehen ins Offene, Uneindeutige hebt \u0336 dorthin also, wo das geistige Spiel seinen angestammten Platz in der Literatur hat, in unserem Fall die spielerische Auseinandersetzung mit der Frage der Identit\u00e4t, mit dem Gedanken der Ver\u00e4nderung, der \u00dcberwindung des Status quo sowie des Einsseins mit der Natur.<br \/>\nWie geht es weiter in dem Roman, in den zahlreiche botanische und zoologische Erscheinungen eingestreut sind? Das Interview wird vom Privatfernsehen ausgestrahlt. Saling wird zu einem \u00f6ffentlichen Ph\u00e4nomen, sehr zu seinem Leidwesen. Menschen locken ihn mit dem Versprechen, ihn in den Wald zur\u00fcckzubringen. Doch l\u00e4ngst ist die Polizei hinter ihm her. Nur m\u00fchsam gelingt es ihm, sich ihr dank seiner Verwandlungskunst zu entziehen. Einem Mann, der glaubt, an Leuk\u00e4mie erkrankt zu sein, und ihn fragt, was die Waldwesen in Krankheitsf\u00e4llen machen, gibt er den ganz allgemein bedenkenswerten Rat: \u201eNichts ist manchmal mehr als etwas.\u201c (116) Und wirklich: Der eingebildete Kranke begreift: \u201eich soll also aufh\u00f6ren, in diesen ewigen Aktionismus zu verfallen, die Krankheit unserer Zeit, das ist es doch. Ich soll aufh\u00f6ren, das Internet zu durchforsten, Medikamente, Therapien, alternative Heilmethoden auszuprobieren, Seminare, Retreats, Vortr\u00e4ge zu besuchen \u2026\u201c. (117)<br \/>\nIn den letzten Kapiteln zeichnet sich endlich eine L\u00f6sung f\u00fcr Saling ab. Ein Arbeitsloser nimmt ihn in seine Kellerwohnung mit. Sie kommen in ein Gespr\u00e4ch. Saling erscheint als Mensch, verwandelt sich jedoch bald in ein Drachenb\u00e4umchen. Als ein solches erkennen ihn die beiden Polizisten nicht, die an der T\u00fcre klingeln \u0336 \u201eRechercheroutine\u201c (160), sagen sie. Der Mieter bringt dem Drachent\u00f6pfchen-Saling Verst\u00e4ndnis entgegen und bringt ihn im Schutz der \u201eFinsternis\u201c, so der Titel des letzten Kapitels, in den Wald zur\u00fcck.<br \/>\nLange brauchen die Waldtiere, ehe sie Saling erkennen. Dieser stirbt nach einer gewissen Zeit ab, wird eins mit der Erde. Und nun wissen die Waldwesen, um wen es sich handelt. Nach wiederum sehr langer Zeit ersteht er neu. Geschickt schafft die Verfasserin einen erz\u00e4hlerischen Rahmen. Auf ersten Seite ihres Textes erw\u00e4hnt sie eine \u201ealte Buche, die sie die Gro\u00dfe Beruhigung nannten\u201c (9), und auf der letzten Seite beschreibt sie Salings Neuwerdung folgenderma\u00dfen: \u201eEr erkannte sie gleich, seine Gro\u00dfe Beruhigung, die eben ein Blatt verlor. Gelb, braun, zu dritt, viert lagen sie in der Luft, fielen auf ihn zu, im tiefen Wald, am laubigen Hang. Und Saling schoss hoch auf.\u201c (173)<br \/>\nDer Protagonist des Romans ist als sympathisches, gutm\u00fctiges Wesen gestaltet, das Z\u00e4rtlichkeit zu empfinden vermag. Anr\u00fchrend ist zum Beispiel die Episode, in der er auf eine Neunj\u00e4hrige trifft. Die beiden freunden sich in liebevoller Weise an.<br \/>\nAuch sprachlich ist das Buch ansprechend gestaltet. Zwei Kostproben: \u201eUnd pl\u00f6tzlich\u201c, lesen wir \u00fcber den sich in einen Vogel verwandelnden Saling, \u201elag er auf der Luft! Sie war bachwasserkalt, die Luft, die ihn trug. Flaumig wie Moos strich sie am Bauch entlang, hob ihn hoch in die Kronen, torkelherrlich war das!\u201c (14) Und ein Ausschnitt aus einer Waldbeschreibung: \u201eLedern ragten Semmelstoppelpilze, Riesen im Wirrwarr, die einen Himmel bildeten, \u00fcber dem sich weitere Himmel t\u00fcrmten, ein farblos flirrendes Universum, unergr\u00fcndlich und sehr anstrengend.\u201c (62)<br \/>\nF\u00fcr wen ist dieser Roman geschrieben? F\u00fcr alle, die sensibel genug sind, sich bezaubern zu lassen, und die gleichwohl den harten Boden der Wirklichkeit nicht ausblenden wollen. F\u00fcr m\u00fcndige Leserinnen und Leser, welche das Offene und die Mehrdeutigkeit zu sch\u00e4tzen wissen. \u201eDas Lesen ist immer ein Umzug, eine Reise, ein Fortgehen, um sich zu finden\u201c, befand der spanische Schriftsteller Antonio Basanta Reyes. <em>Saling aus dem Wald<\/em> ist in diesem Sinne ein treffliches Exempel gegl\u00fcckter Literatur und Leseerfahrung\u00a0 \u0336\u00a0 wahrhaft ein jeu d\u2019esprit!<\/p>\n<p>Infos zum Autor Thomas Berger <a href=\"https:\/\/www.autor-thomas-berger.de\/\">hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LITERATUR ALS KUNST DES OFFENEN Thomas Berger \u00fcber den Roman Saling aus dem Wald von Sylvia Schmieder Gleich die ersten S\u00e4tze des Romans Saling aus dem Wald von Sylvia Schmieder, erschienen 2021 im Verlag edition federleicht, locken die Leser in&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-5261","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7mgmt-1mR","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5261"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5261\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}