{"id":1474,"date":"2017-04-18T15:03:44","date_gmt":"2017-04-18T13:03:44","guid":{"rendered":"http:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/?p=1474"},"modified":"2017-04-18T15:10:55","modified_gmt":"2017-04-18T13:10:55","slug":"im-autorenportraet-volkmar-braunbehrens-er-wurde-durch-seine-mozart-und-salieri-biografien-bekannt-und-schreibt-gerne-krimis-mit-lokalkolorit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/?p=1474","title":{"rendered":"Im Autorenportr\u00e4t: Volkmar Braunbehrens. Er wurde durch seine Mozart- und Salieri-Biografien bekannt und schreibt gerne Krimis mit Lokalkolorit."},"content":{"rendered":"<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-1475\" src=\"http:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Portrait-Volkmar-283x300.jpg\" width=\"200\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Portrait-Volkmar-283x300.jpg 283w, https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Portrait-Volkmar-768x813.jpg 768w, https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Portrait-Volkmar-967x1024.jpg 967w, https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Portrait-Volkmar-600x635.jpg 600w, https:\/\/freiburger-schreibkiste.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Portrait-Volkmar.jpg 1230w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Stellen Sie sich vor, Sie k\u00f6nnten sich selbst beim Schreiben zusehen \u2013 wo und wie schreiben Sie?<\/em><\/p>\n<p>Entwurfsskizzen mit der Hand auf losen Zetteln, dann aber mit dem Laptop an meiner mit Papierstapeln und Kram \u00fcberh\u00e4uften Tischplatte, die f\u00fcr Andere chaotisch aussieht, f\u00fcr mich aber wohlgeordnet ist. Ein gro\u00dfer Teil der Schreibarbeit ist Recherche \u2013 auch Fiktion braucht sorgf\u00e4ltige Ermittlungen, um geschriebene Wirklichkeit zu werden. Deshalb ist mein kleines Arbeitszimmer voller B\u00fccher aus sehr unterschiedlichen Fachgebieten. Selbst beim endg\u00fcltigen Ausformulieren eines Textes (aber es folgen immer noch weitere Korrekturen) m\u00fcssen immer wieder Details gekl\u00e4rt werden \u2013 und sei es nur f\u00fcr ein zutreffendes Adjektiv.<\/p>\n<p><em>Und wie machen Sie Pause?<\/em><\/p>\n<p>Eigentlich ungern, wenn ich mittendrin bin. Dann kommt es vor, dass ich sogar vergesse, etwas zu trinken. Meist kommen Pausen zu Stande, wenn ich gest\u00f6rt werde, &#8211; und sei es am Telefon.<\/p>\n<p><em>Wie ist es zu Ihrer ersten (gr\u00f6\u00dferen literarischen) Ver\u00f6ffentlichung gekommen?<\/em><\/p>\n<p>Geschrieben habe ich schon immer, vor allem kulturhistorische Arbeiten, darunter auch gr\u00f6\u00dfere Biographien wie &#8218;Mozart in Wien&#8216;, &#8211; aber auch literarische Erz\u00e4hlungen und \u00e4hnliches in Zeitschriften. Das erste literarische Buch war &#8218;Lorettoberg&#8216;, ein Roman \u00fcber einen Freiburger Kriminalbeamten und seine Arbeit an einem spektakul\u00e4ren Fall.<\/p>\n<p><em>Woran erkennen Sie einen guten Text?<\/em><\/p>\n<p>An der gedanklichen, sprachlichen und formalen Sorgfalt und Hintergr\u00fcndigkeit.<\/p>\n<p><em>Was bestimmt Ihren Alltag \u2013 neben dem Schreiben?<\/em><\/p>\n<p>Ich lese sehr viel \u2013 aktuelles, literarisches, kulturhistorisches zu vielen Gebieten. Da gibt eins das andere und vernetzt sich auf \u00fcberraschende Weise und f\u00fchrt zu weiteren Recherchen. Aber ich koche auch gerne. Und in Freiburg mache ich alles zu Fu\u00df \u2013 schon wegen der n\u00f6tigen Bewegung, &#8211; fast t\u00e4glich auf den Markt, auch um den Lorettoberg herum, oft in die Bibliotheken oder zu Veranstaltungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Volkmar Braunbehren<\/strong>s wurde 1941 in Freiburg\/Br. geboren. Studium der Germanistik, Kunst- und Musikgeschichte in M\u00fcnchen, Heidelberg und Berlin (FU). Wissenschaftl. Assistent an der FU Berlin, Lehrstuhlvertretung an der Univ. Osnabr\u00fcck, seit 1981 Privatdozent. In Berlin Gr\u00fcnder und Leiter der Galerie am Savignyplatz, Mitherausgeber und Redakteur der &#8222;Berliner Hefte, Zeitschrift f\u00fcr Kultur und Politik&#8220;, danach im Redaktionsbeirat der &#8222;Vorg\u00e4nge. Zeitschrift f\u00fcr B\u00fcrgerrechte und Gesellschaftspolitik&#8220;, zwischenzeitlich T\u00e4tigkeit in einem Theaterverlag. Seit 1981 als Publizist und Schriftsteller in Freiburg. Bekannt geworden vor allem mit zahlreichen biographischen Arbeiten (&#8222;Mozart in Wien&#8220;, &#8222;Salieri \u2013 Ein Musiker im Schatten Mozarts&#8220;- beide auch in viele andere Sprachen \u00fcbersetzt) sowie Aufs\u00e4tzen und Rundfunkbeitr\u00e4gen zur Goethezeit und zur Musikgeschichte am Ende des 18. Jahrhunderts. Daneben gab es schon immer ein Interesse an literarischer Gestaltung, das in kleineren und gr\u00f6\u00dferen Erz\u00e4hlungen sich niederschlug, die zum Teil in Zeitschriften ver\u00f6ffentlicht wurden.<br \/>\nMit der Figur des einzelg\u00e4ngerischen Kriminalhauptkommissars Grabowski und seiner Freundin Elfi hat sich Braunbehrens ein Personal geschaffen, das sich in sehr unterschiedlichen Szenarios bew\u00e4hrt. Das Genre des Kriminalromans ist offen f\u00fcr vielf\u00e4ltige thematische Hintergr\u00fcnde, skurrile, abseitige, unwahrscheinliche Handlungsabl\u00e4ufe, auch weit ausgreifende Schaupl\u00e4tze und ein \u00e4u\u00dferst buntes V\u00f6lkchen an Darstellern. Es ist ein Romanger\u00fcst, in dem alles m\u00f6glich ist, &#8211; sofern nur die Spannung nicht vernachl\u00e4ssigt wird. F\u00fcr Autoren wie f\u00fcr Leser h\u00f6chst attraktiv.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stellen Sie sich vor, Sie k\u00f6nnten sich selbst beim Schreiben zusehen \u2013 wo und wie schreiben Sie? 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