26 Buchstaben im „Swiss Style“. Eine Ausstellung im Literaturhaus lädt vom 10. bis 17. Juni zu kurzweiligen Abenteuern mit der Schweizer Schriftkunst ein.

Bild: Marc Doradzillo

„Gautschätä“ wurde die kleine, feine Ausstellung nach der Buchdruckertaufe in der Schweiz genannt, die verspielt und fantasievoll von der Schweizer Schriftkunst ab den 1920er Jahren erzählt. Der Veranstaltungssaal des Literaturhauses ist vollgehängt mit allen Buchstaben des Alphabets, auf deren Rückseite sich weitere Typo-Themen finden, die nicht nur für Experten spannend sind. Neben den gut aufbereiteten Ausflügen in die Geschichte locken auch diverse Wahrnehmungsspiele: Eine „Büchse der Pandora“ lässt Buchstaben aufsteigen, ein Computerprojekt scheucht sie je nach Textbedeutung auf dem Bildschirm herum, Flüssigkeiten laden zur Verfremdung ein …

Daneben finden Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen statt. Der morgige Sonntag beginnt mit einer  Vernissage für junge und erfahrene ABC-Schützen. Mittwochabend gibt es Kino mit dem Dokumentarfilm „Helvetica“. Am Freitag werden in Workshops für Kinder und Erwachsene neue Schriften kreiert. Samstags startet man zu einer Exkursion nach Basel, wo es neben der Buchmesse „I never read“ auch die Ausstellung „Abenteuer Schrift“ in der Papiermühle zu bestaunen gibt.

Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Verena Faber, die Szenografie entwickelte Jens Burde. Die Grafik wurde von Michal Rudolph und Andreas Töpfer gestaltet. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos und vollständiges Programm unter www.literaturhaus-freiburg.de.

 

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