Hölderin-Lesung mit rauer Stimme und schnellem Schlagwerk. Ein Schriftsteller liest, zwei Schlagzeuger machen Musik dazu, am 16. März im Schwarzen Kloster.

„Sprache, die schreitet so tönend“

Der Freiburger Schriftsteller Ulrich Land liest Hölderlin und die Schlagzeuger Min-Tzu Lee und Franz Lang mischen die schönste Poesie auf.

Freitag, 16. März 2018, 19.3o Uhr

9 € (Abendkasse, mit Vortragspass ermäßigt )

Hölderlin verbrachte seine letzten 36 Jahre in einem winzigen Tübinger Turmzimmer zwischen Phasen der Geistesgegenwart und der „Geistes-gestörtheit“. Auf diesem schmalen Grat entstanden viele seiner schönsten Gedichte. Und eine Reihe von merkwürdigen Briefen an seine Mutter, die vor allem von seiner Sprachlosigkeit zeugen. – Zu überwinden nur mit der literarischen Feder …

Ulrich Land liest Hölderlin-Gedichte und konfrontiert sie mit Auszügen aus den Briefen an die Mutter. Während Min-Tzu Lee und Franz Lang Trommeln, Marimbaphon und allerhand anderen Materialien herzbewegende Rhythmen entlocken.

Ulrich Land lebt als freier Schriftsteller in Freiburg, schreibt Hörspiele und Radiofeatures, hat 7 Romane veröffentlicht und arbeitet als Unidozent für Creative Writing.

Min Tzu Lee und Franz Lang studierten Schlagzeug an der Musikhoschule Freiburg und bringen Trommel- und Marimbaphon-Musik auf die Bühne.

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